skiclub troisdorf-sieglar ev
TrainingSkiTennisRadSegeln
XML/RSS

 

Anbrettln 2002 auf dem Ölberg

Januar 2002

Am 26.10.2002 war es endlich soweit. Nach längerer Pause wurde wieder angebrettlt.

Hierzu musste aber erst der Ölberg erklommen werden. Ab Oberdollendorf ging es durch's Mühlental, Richtung Kloster Heisterbach leicht bergauf zum Einkehrhäuschen. Hier angelangt wurde die erste Rast eingelegt und wir konnten uns an englischen „Minnesängern“ erfreuen, die sogar deutsche Volkslieder in ihrem Repertoire hatten. Weiter ging es bergauf und nach kurzer Wegstrecke benötigen einige schon wieder eine Verschnaufpause. Versüßt wurde uns dies wiederum durch die Minnesänger, die aufgrund eines großzügigen Trinkgeldes ein extra Ständchen brachten. Nachdem jeder für sein leibliches Wohl gesorgt hatte, ging es - na wie wohl - bergauf. Diesmal stellte der letzte Anstieg aber erhebliche Ansprüche an die Kondition eines jeden Mitstreiters. Hier war „bergsteigen“ auf höchstem Niveau angesagt. Nachdem alle keuchend den höchsten Punkt - den Ölberg - erreicht hatten, entschädigte der grandiose Blick auf das Rheintal für die vorherige Qual.

Nun ging es zum gemütlichen Teil des Tages über. Nachdem wir alle in der Hütte unsere reservierten Plätze eingenommen hatten, konnte jeder aus drei Menüvorschlägen sein Leibgericht auswählen. Dazu gab es vorab eine Suppe, dann den Salat und schließlich wurde der Hauptgang serviert. Leider musste sehr viel Geduld aufgebracht und der Hunger unter Kontrolle gehalten werden, denn die einzelnen Gänge wurden mit stündlicher Unterbrechung serviert.

Nachdem alle gesättigt waren, konnte das Tanzbein geschwungen werden. „Sepp jun.!!!“ - als Diskjockey - schaffte es in relativ kurzer Zeit, die Tanzfläche zu füllen.

Da es einigen sehr schwer viel, sich von Tisch, Glas und Tanzfläche zu trennen, fand der romantische Fackelabstieg erst mit ziemlicher Verspätung statt. Als dann auch der Letzte den Bus erreicht hatte, brachte dieser uns zurück nach Sieglar.

Schön wäre es gewesen, wenn dies auf direktem Wege erfolgt wäre und nicht einige Teilnehmer den Bus als „Privattaxi“ benutzt hätten - denn alle wollten letztlich „schnell“ nach Hause.

Vielen Dank an die Organisatoren der doch gelungenen Veranstaltung.

Sigrid Bohlscheidt

Seitenanfang ▲