skiclub troisdorf-sieglar ev
TrainingSkiTennisRadSegeln
XML/RSS

 

Skitour Mezzana vom 10. bis 17. Januar 2004

Ein „Dream Team im Tal der Sonne“

Mit fünf Autos brachen 16 urlaubshungrige Leute im Abstand von sechs Stunden zum Winterurlaub ins val di sole (Tal der Sonne) nach Trentino auf. Diese Region liegt im Herzen der Brenta Dolomiten zwischen dem Natur Park Adamello Brenta und dem Stilfserjoch National Park mit den weltberühmten Gipfeln der Presanella und Adamello sowie dem wilden Fluss Noce.

Chef-Organisator Herwig Kandel mit Gattin Marlies sowie Nachbar Rainer Säbel starteten bereits am Freitagabend um 23 Uhr und machten quasi die erste Nacht durch. Nach einer zehnstündigen zum Teil turbulenten Fahrt mit heftigen Schnee- und Regenperioden war das Urlaubsziel nach rund 940 Kilometern am Samstagmorgen gegen 9 Uhr erreicht. Die weiteren Teilnehmer Paul „Paolo“ Banischewski mit Lebensgefährtin Sigrid, Dieter und Beatrice Maroldt mit Helmut und Marga Schoog sowie Gudrun Schaake folgten im Abstand von zwei Stunden. In Pkw Nummer vier erreichten Wilfried Bepler mit Sohn Marc sowie Gerd Mann mit Lebensgefährtin Gitta das Ziel. Komplettiert wurde das Team durch die gegen 15 Uhr eintreffenden Klaus Steinberg und Bettina Kruse.

Bild 1

Nachdem nun alle SU-ler von der Leitung des 4-Sterne Palace Hotel Ravelli in unserem Wohnort Mezzana auf's Herzlichste begrüßt und die Neulinge Bettina, Rainer und Gudrun mit allen anderen untereinander ebenso freundlich bekannt gemacht wurden, verlief der erste Abend nach reichhaltigem Dinner recht gemütlich. Wir wollten ja an unserem ersten gemeinsamen Skitag alle fit und munter sein. So begaben wir uns in den gut ausgestatteten Zimmern zeitig in die Horizontale. Das Nachtzeug lag schon, wie wir im Laufe der nächsten Tage feststellen sollten, stets einschlüpfbereit auf der Bettdecke. Zuerst erschrak man, sah es doch so aus, als sei unser Bett schon besetzt.

Bild 2

Während der gesamten Woche gestaltete sich der Tagesablauf bei sehr guten Wetterbedingungen in der Regel so:

8-9 Uhr Frühstück; 9.30 Uhr mit dem Skibus in fünf Minuten zur Gondelstation nach Marilleva, um von dort aus die traumhaft schöne Skiwelt von Folgarida oder Madonna di Campiglio zu erobern. Wir genossen herrlich breite Hänge, dazu professionell präparierte, griffige, eisfreie Pisten. Ob schwarze, rote oder blaue Abfahrten, für jeden war ausreichend Skispaß vorhanden. Das einzigartig geriffelte, für die Dolomiten typisch prägende, mächtige Bergmassiv ließ das Skiherz nur zu erstrahlen. Wo immer wir uns befanden, rundum bot sich ein atemberaubend schöner Blick auf die umliegende Natur und Bergwelt.

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Nach dem Skifahren stand dann Entspannung auf dem Programm. In der Wellnessoase erwarteten uns die drei Nichtskifahrerinnen Marlies, Sigrid und Gitta, die das sehr gute Erholungsangebot im Hotel mit Sauna, Schwimmbad (Badekappenpflicht hi hi ... nachdem jeder eine hatte, waren sie anscheinend nicht mehr nötig!) und Whirlpool bereits reichhaltig genossen. Die übrige Zeit verbrachten unsere daheim Gebliebenen mit ausgiebigen Spaziergängen, einem Kurztrip in das nahe gelegene idyllische Madonna di Campiglio und auch einmal mit einem unfreiwilligen Kirchgang.

Wir, die drei Newcomer, fühlten uns in dieser Gemeinschaft von Anfang an richtig wohl.

Bild 7

Mittwoch, zur Urlaubshalbzeit, luden wir als kleines Dankeschön die gesamte Truppe bei strahlendem Sonnenschein zu einem gemeinsamen zünftigen Picknick mit Giabotta, delikatem Käse und Schinken, dazu heimischem Rotwein und Grappa bei einer Hüttenstation in Madonna di Campiglio auf 2085 Metern Höhe ein, wobei „unser Präsident“ Klaus herzliche, einleitende Worte fand; er bezeichnete den Schnee übrigens außerordentlich treffend als „supersahnig!!“ ... dies war er wirklich!

Bild 8

Herwig reiste eigens mit dem Pkw an, damit auch die Nichtskifahrerinnen in den Genuss des außergewöhnlichen Erlebnisses kamen. Gar den Moderatoren des regionalen Radiosenders „radio piu“, der täglich live aus diesem Skiparadies berichtete, fiel unsere muntere Truppe gleich auf, und so durften wir ein Ständchen auf unsere rheinländische Heimat durch den Äther schicken. „Mer losse d’r Dom in Kölle......“ tönte es nun bis tief ins val di sole. Spätestens jetzt war klar, in diesem Team konnte, durfte und wollte auch jeder mit jedem.

Sichtlich beeindruckt von dieser Harmonie in unserem Skiclub ließ sich der ebenso am Ort verweilende Ferrari Formel1-Pilot Michael Schumacher zu einem Sturz hinreißen, der glücklicherweise ohne Blessuren verlief. Verletzungsfrei blieb auch die gesamte Truppe des Skiclubs!

Ach ja, in diesem schönen Trentino waren die Deutschkenntnisse der einheimischen Italiener doch arg begrenzt. So hatte sich Herwig an unserem vorletzten Sktitag auf seine Bestellung beim Wirt in der Skihütte mittags so vorbereitet, in dem er „una vino rosso prego“ perfekt auf italienisch bestellte. Daraufhin der Wirt: „Einen viertel oder einen halben?“

Perfekt war Herwig nicht nur in diesem Punkt. Nein, ihm gebührt das uneingeschränkte Lob für einen bis ins Detail hervorragend organisierten Skiurlaub, der uns allen prächtige Erholung und viel Spaß schenkte. Wir haben uns an diesen sieben Tagen und Abenden immer richtig wohl gefühlt und wünschen noch viele weitere solche Touren.

Die neuen Skiclub-Mitglieder

Bettina, Rainer und Gudrun

Bilder: Paul

Seitenanfang ▲