Herbstwandertag und Anbrettln am 6. November 2004
Et wor widder schön ...
... lautete die einhellige Meinung nach unserem Herbstwandertag am 6. November mit anschließendem Anbretteln.
Obwohl Petrus pünktlich zur Startzeit einen dicken Regenguss auf Sieglar niederprasseln ließ, waren alle pünktlich zur Stelle und flugs war der Bus Richtung Königswinter bis auf den letzten Platz gefüllt. Von hier aus führte uns Semy durch das wild romantische etwas steile Nachtigallental. Nach dem ersten Anstieg folgte eine kleine Pause, die natürlich durch das Knallen der ersten Sektkorken begleitet wurde. Am Milchhäuschen folgte dann die erste „Entsorgung“ bevor wir am Nasseplatz bei Kerzenschein die restliche Verpflegung beseitigten. Da die Dämmerung nun schnell einsetzte, verzichteten wir auf einen Abstecher rund um den Lohrberg und wanderten auf direktem Wege zum Löwenburger Hof. Hier trafen wir dann auf einige Kurzfußgänger, so dass unsere Gruppe auf über 60 Personen anwuchs.
Herr Hatterscheidt und sein Team erwarteten uns schon mit einem leckeren Glühwein - es fehlte nur der Schnee dazu. Einige Damen und Herren bevölkerten hernach die Sanitäranlage, packten die Tanzschuhe aus oder wechselten das Hemd. Zur Stärkung wurde zunächst eine deftige Kartoffelsuppe gereicht, der ein üppiger Jausenteller folgte, krönender Abschluss war der vom Hausherren gesponserte Obstler. So gestärkt eröffnete unser „Präses“ den Tanz. Die DJ Andy und Thomas erfüllten so manchen Wunsch, so dass jeder auf seine Kosten kam. Wer keinen Tanzpartner hatte, hüpfte, wippte und tänzelte eben alleine - oder aber der nette Kellner wurde zu einer Einlage genötigt.
Um 23.30 Uhr hieß es leider „last order“ oder „der letzte Walzer mit dir“, denn wenn es am Schönsten ist, sollte man gehen. Im Schein der Pechfackeln und unter Absingen von Martinsliedern ging es zurück zur Margarethenhöhe. Ab in den Bus und ab nach Sieglar - nä wat wor et widder schön.

