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Jahresabschluss der Radabteilung

17. bis 19. Dezember 2004 ins Sauerland

Hotel

Das himmlische Sekretariat berichtet von der Saison-Abschlussfahrt der Radtouristik-Abteilung in’s Sauerland folgendes:

Bei der Ankunft in Attendorn-Mecklinghausen goss es in Strömen, um so gemütlicher war das nachmittägliche Beisammensein, das nahtlos - ohne Kofferauspacken - in den Abend über ging. Das Essen war lecker und die Stimmung - wie immer - ziemlich albern. Und dann fing es an zu schneien. Es wurde nicht allzu spät, denn am nächsten Tag sollte ja stramm gewandert werden. Und tatsächlich, unser Wanderführer Konrad hatte einiges mit uns vor. Und sogleich ging es auch bergan, zuerst ganz sanft, aber dann ... Es wurde steiler und steiler, aber kleinere Wehlaute waren fast nur zu erahnen. Doch an dem ersten Aussichtspunkt waren nur noch begeisterte Ausrufe zu hören. Konrad versuchte zwar diplomatisch uns den Weg zu verkürzen, tatsächlich hatten wir aber zwei Stunden bis zur Hütte zu bewältigen.

Und dann ging alles ganz schnell. Eine total urige, warme Hütte, ein- zwei Bier, eine super leckere Kartoffelsuppe und ein Schnaps brachten die Gemüter wieder in Stimmung. Inzwischen schneite es wie verrückt und trotz allem Blödsinn der verzapft wurde, war uns weihnachtlich zumute. Draussen versuchten zünftige Jäger (und eine schicke Jägerin) das Wild wiederzufinden, das sie vorher mit ihren Schüssen vertrieben hatten, drinnen erzählte Konrad Interessantes von seinen Bienen und über seinen Honig. Sofort war klar, morgen kaufen wir Honig. Nur zu gerne wären wir „hocken“ geblieben, aber Konrad lockte uns mit einem Obstler auf’s Haus zum Aufbruch. Immerhin hatten wir ja noch eine Stunde zurück zu laufen und das durch mindestens 5 bis 8 cm Neuschnee. Aber auch das wurde klaglos überstanden und mit Wein und Bier belohnt.

Und wieder war keine Zeit und keine Lust zum Duschen. Schnell die Wanderschuhe ausgezogen und ein frisches T-Shirt angezogen, ging es auch schon zum Essen. Kaum einer gab es zu, aber alle waren doch ziemlich kaputt, und so verdrückte sich Anne schon um 9.00 Uhr klamm heimlich und verpasste so das „Highlight“ des Abends, den Nikolaus. Das Glöckchen läutete und wir sangen brav ein Weihnachtslied. Soweit so gut, aber als der Nikolaus dann aus seinem „himmlischen Sekretariats-Buch“ jedem einzelnen seine kleinen und grösseren Untaten unter die Nase rieb, war der ganze Haufen doch ziemlich undiszipliniert. Aber, wie Nikoläuse und himmlische Sekretariate nun mal sind, es wird so ziemlich alles verziehen und ... es gibt Geschenke. Jeder bekam ein schönes Kaffee-Gedeck mit Schneemann drauf und Süssigkeiten drin. Aber auch der Nikolaus wurde von Helga mit einer guten Flasche Rotwein bedacht und Helga bekam von Siegrid ein schönes Blumengesteck als Dankeschön für all’ die schönen Fahrten.

So gingen ein schöner Tag und Abend ein bisschen wehmütig zu Ende. Und wie später im Zimmer noch zu hören war, sangen an der Theke noch ein paar einsame Seelen Weihnachtslieder - und natürlich kam auch der „Holzmichel“ nicht zu kurz.

Nach dem Frühstück am Sonntag morgen kam Konrad mit dem Honig und dann war auch dieses herrliche Wochenende wieder zu Ende. Danke, liebe Helga, und danke, lieber Reinhold, für diese Tour und all’ die schönen Radtouren.

Ich wünsche allen schöne Weihnachtstage und ein gesundes Jahr 2005.

Eure

Hanny Visang

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