Radtour nach Heisterbacherrott
29. April 2007
Was macht eine super Radtour aus? Richtig! Schönes Wetter, gutes Material unter dem Sattel und natürlich viele nette Leute! So trafen sich letzten Sonntag elf gut gelaunte „Körbchenfahrer“ (im Gegensatz zu unseren Rennradfahrern, die schon bis mittags über 100 km in die Pedale getreten haben) unter der Mendener Brücke. Kommt man zu spät, muss man nicht fürchen, einen ausgeben zu müssen; alle warten gerne bis ungern. Bei herrlichstem Sonnenschein und 29 Grad im Schatten ging’s zuerst an der Sieg entlang zur Niederpleiser Mühle und weiter bis Birlinghoven-Stieldorf. Am liebsten wären wir dort schon im „Wanderstübchen“ eingekehrt, aber der, der das Sagen hatte (oder war es die, die das Sagen hatte?), gönnte uns nur einen Schluck „aus der eigenen Pulle“.
Okay, ein Stückchen Asphalt musste sein bevor wir durch das schöne und abwechslungsreiche Lauterbachtal unseren Kreislauf hinauf nach Heisterbacherrott trimmen durften. Aber alles halb so wild; alle schafften es „im Sattel“. Zur Belohnung lockte der Biergarten im Haus Schlesien mit kühlen Getränken, leckerem Essen und als Krönung mit Eis und Cappuccino. Einige wollten sogar einen echten „Rübezahl“ gesehen haben. Der Abschied fiel nicht schwer, denn die nächste Rast war schon geplant. Jetzt hieß es Abstand halten, denn es ging rasant bergab. Aber auch das war für keinen „ein Thema“ und auch der ziemlich steile Schotterweg wurde von allen souverän gemeistert. Bei immer noch hochsommerlichen Temperturen, Wasser, Wein und Flammkuchen hätten eigentlich alle gerne die Radtour beendet, aber da war ja noch der einige Kilometer lange Rückweg und mit der Bahn zu fahren (wird jedes Jahr auf’s Neue diskutiert), kommt für einen echten Radler nicht in Frage. Also, einmal Reinhold vorne, Helga hinten und umgekehrt lotsten uns die Beiden über richtig schöne Schleichwege zurück nach Menden.
Ich spüre noch heute meine Lachmuskeln. Aber so wird es bei uns immer sein: lustig!!!
Hanny Visang

