35-Jahr-Feier des Skiclubs
Hüttenzauber am 11. Oktober 2008 in der „Küz“ zu Sieglar
Unter den geschätzten 200 Clubmitgliedern und Gästen gab es zwar einige „Motto-Muffel“, was aber der von Anfang an tollen Stimmung keinen Abbruch tat. Unser Moderator Gert Kamp, den ich zum ersten Mal „hochdeutsch“ erlebt habe, ließ zuerst einmal kurz die 35 Jahre Skiclub Revue passieren und ließ den Disc-Jockey nicht lange im Unklaren darüber, dass er einen Hauptpart an diesem Abend zu übernehmen hatte, was dieser prompt locker flockig in die Tat umsetzte und das tanzende Volk mit einer übervollen Tanzfläche quittierte.
Die „Macher“ (sprich Organisatoren) im Hintergrund kamen zwar lobmäßig ein bisschen zu kurz, ich denke aber, dass ihnen dieser super gelungene Abend jedes Lob ersetzt hat. Selbst das „do it yourself-Buffet“ entwickelte sich zu einem Höhepunkt des Abends, denn die „Kilometer lange Schlange“ auf der Freitreppe wurde für zahlreiche Wiedersehensfreuden und Umarmungen genutzt. Zwischen Braten, Knödeln und Sauerkraut liefen im Saal auf der Großleinwand – natürlich mit Wiedererkennungseffekt – die Memories an 35 Jahre Ski-, Wander- und Radtouren ab. Aber auch die Tennisabteilung zeigte mit Clubhaus-Wirtin Margret Jöhne was sie außer Tennis so alles drauf hat.
Unter tobendem Beifall holte Gert Kamp dann die Gründungsmitglieder und Vorsitzenden des Skiclubs und nicht zu vergessen die seit 35 Jahren unermüdlich für den Skiclub tätige Anita Schug auf die Bühne und verlieh eindrucksvoll Josef Rahm die Ehrenmitgliedschaft. Stürmisch wurde diese Ehrung mit einem dreifachen Ski-Heil begleitet. Ob allerdings die „Lebkuchenherzen“ für die Jubilare die richtige Auszeichnung war, wage ich zu bezweifeln.
Völlig aus dem Häuschen gerieten fast alle beim Eintreffen der Kapelle „The Speedos“. Mitten unter’s Volk mischten sie sich und rissen mit ihrem Programm die Leute von den Sitzen. Natürlich war der Beifall entsprechend und die Zugabe vorprogrammiert.
Ein weiterer Höhepunkt, dem alle entgegen fieberten, war die obligatorische Tombola mit Preisen der Superlative. Warum Olympiasieger und –siegerinnen ihr Glück erst viel später fassen können, ist mir klar geworden, als ich – die ich nie etwas gewinne – unverhofft einen niegelnagelneuen DVD-Player gewann.
Getanzt wurde noch bis in den frühen Morgen, und das spricht für sich, da selbst die größten Party-Muffel bis zum Schluß mit Begeisterung dabei waren.
Langer Rede kurzer Sinn: Ein super schönen Abend! Und die Skigeflüster-Chronik ein Meisterwerk!
Bericht: Hanny Visang
Bilder: Anita Schug und Detlef Niehus

