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Lutz-Jöhne-Gedächtnis-Skitour nach Fulpmes (Bericht 1)

28. Februar bis 7. März 2009

35 Jahre Skiclub wollen gefeiert werden und nirgendwo würde sich das mehr anbieten als im Stubaital. Von vergangenen Touren vor langer Zeit und den sagenhaften Ereignissen von damals wird noch heute staunend berichtet.

Am 28.02.2009 starteten über 40 Wintersportler mit dem Bus nach Fulpmes. Um allen etwas zu bieten hatte der Skiclub Ski alpin, Langlauf und Schneeschuhwandern angeboten. So konnte sich jeder sportlich betätigen.

An unserem ersten Skitag, dem Sonntag, lernten wir das kleine aber interessante Skigebiet Schlick 2000 kennen. Mittagsrast war in dem Sennjochstüberl auf dem Sennjoch, der Bergstation des Sennjochlifts. Dank sonnigen Wetters konnten wir uns auf der Terrasse treffen und die herrliche Aussicht genießen. Nach dem Abendessen war Eisstockschießen (Gaudi on Ice) angesagt. Und das ist gar nicht mal so einfach und trotzdem hatten fast alle teilgenommen, so dass wir in drei Gruppen um die beste Position bei der „Taube“ kämpfen konnten. Bei Glühwein und weiteren mehr oder weniger Hochprozentigem in Leo’s Bar klang dann der Tag recht spät aus.

Am Montag konnten wir das große Skigebiet der Stubaier Gletscher erkunden. Entdecken wäre das treffendere Wort gewesen, denn Schneefall und schlechte Sicht machten den Ausflug zu einem anstrengenden Vergnügen. Am Bierpilz der Mutterbergalm bei rockiger Musik und entsprechenden Getränken fanden wir dann wieder zu unserer üblichen lockeren Lebensweise zurück.

Die folgenden Tage brachten unser so schön von Anita und Günter geplantes Programm durcheinander. Aber keiner ließ sich von dem nicht gerade optimalen Wetter verdrießen: Skilaufen war immer möglich, auch auf dem Gletscher, einige besuchten Innsbruck oder unternahmen das von Paul arrangierte Schneeschuhwandern oder übten sich im Langlauf wie Beatrice und Anita (v. Griesheim).

Die Rodeltour für Dienstag fiel den ungünstigen Wetterbedingungen zum Opfer und wurde durch Eisstockschießen ersetzt. Diesmal war die Teilnehmerzahl geringer, da Detlef, Peter usw. und unsere jüngeren Damen sich lieber einen günstigen Platz in Leo’s Bar sichern wollten, wohin es uns Eisstockfreunde dann natürlich später auch hinzog.

Mittwoch Abend stand wieder ein Höhepunkt auf dem Programm, die spektakuläre Night Show der Skischule Fulpmes. Spektakuläre Skikünste und wagehalsige Stunts der Snowbordfahrer demonstrierten eine andere Art des Wintersports. Gekrönt wurde der Abend von einem außergewöhnlichen Feuerwerk.

Der Donnerstag war der Höhepunkt der Tour, denn es stand die Clubmeisterschaft im Bereich Ski alpin auf dem Programm. Während wir vormittags auf den Pisten der Schlick noch prächtig Ski laufen konnten, versammelten sich die Teilnehmer des Rennens mittags an der Mittelstation der Gondelbahn auf der Schanzlinwiese zum Start des Riesenslaloms. In zwei Durchgängen, mit elektronischer Zeitmessung und entsprechend den Startnummern, angefeuert von unseren Fans, gingen wir mutig an den Start. Denn Mut gehörte dazu, weil es mittlerweile so nebelig geworden war, dass man gerade noch das erste Tor erkennen konnte. Als Sieger hatten sich dann die Favoriten durchgesetzt. Sieger der Senioren war Dieter Maroldt, der sich auch noch bei schlechtesten Bedingungen nicht von seinen wagemutigen Trainingsfahrten abbringen ließ, Seniorinnen-Siegerin war Liesel Kamp, hier paarten sich Coolness und Können. Die Titel der Sieger der Damen- und Herren Disziplin gingen an Anita und Günter Schug. Gegen Skilehrerprofis kommt eben keiner sonst an. Abends im Hotel nahm Paul stilvoll die Siegerehrungen vor. Pokale und Urkunden waren der Lohn für das Können.

Am letzten Skitag, Freitag, den 06. März, hatten wir uns zu früh auf Sonnenschein oben auf den Gletschern gefreut. Realität war Schneefall und damit schlechte Sicht. Spätestens gegen Mittag versammelten sich die meisten im Restaurant Gamsgarten und traten dann die Rückreise an. Aber was macht’s, auch an diesem Tag hatten wir unseren Spaß. Abends im Hotel bedanke sich Paul in aller Form bei Anita und Günter für die hervorragend organisierte Tour, die uns allen in langer Erinnerung bleiben wird.

Horst und Heidrun Gebauer

Hier einige Impressionen:

Bild 1

Bild 2

Bild 3

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