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Skitour Bramberg im Oberpinzgau, 14. - 21. Januar 2012

Hallo liebe Skiclubgäste und -mitglieder, liebe Wanderer und Skifahrer!

Eine tolle überwiegend sonnige Ski- Wander- Winterwoche liegt hinter uns. Nicht zuletzt haben wir dies unserem Vorsitzenden zu verdanken, der einfach entschied: „Heidrun, du wirst Fahrtenleiterin!“ Eine gute Entscheidung.

Heidrun, Sigrid und Paul fahren 2011 mit einer Skifahrergruppe und in Begleitung des Skilehrers Stefan in den Pinzgau und kommen begeistert zurück.

Liebe Leser, so liegt es natürlich nahe, dass diesen Jänner, wie die Österreicher sagen, ein Bus schwer beladen mit Skisachen, Clubmitgliedern, Gästen und unserem Skilehrer Stefan in Bramberg am Wildkogel vor einem urigen, gemütlichen und nahe bei der Gondel gelegenen Hotel landet. Die Gondelanlage, die - für einige von euch vielleicht unvorstellbar - wegen der dortigen Smaragdvorkommen Smaragdbahn heißt, ist eine ganz neue Errungenschaft.

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So erfreuen sich unsere Skiläufer in dieser Woche an vielen frohen, sonnigen und dank Stefan, Hans, Toni L. (wir haben zwei Tonis) und Dieter auch an lehrreichen Skierlebnissen. In der wunderschönen Bergwelt angesichts des Großvenedigers laden gepflegte Pisten zu leichteren wie auch mittelschweren Abfahrten ein.

Jeden Mittag um 12:00 Uhr und Nachmittag um 15:00 Uhr Gaudi und Absprachen beim gemeinsamen Hüttentreff. Dies ist eine prima Einrichtung, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Die täglichen Unterrichtszeiten mit unserem Skilehrer Stefan sind sehr begehrt und nicht nur bei mir von Erfolg gekrönt.

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Jedoch nicht alle Skitourteilnehmer sind Skifahrer. Nicht jeder nimmt wie unser jüngster sechsjähriger Mitreisender Nicolas bei jeder Witterung die Skier in die Hand, um mit sportlicher Begeisterung zum Skikurs zu gondeln. Bei ihm, der zum ersten Mal auf Skiern steht, hat sich dieser Einsatz gelohnt. Er erreicht das Siegertreppchen und zeigt gerne bei jeder Gelegenheit stolz seine Medaille. Ihr seht, um unseren Club brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, Nachwuchs ist im Anmarsch.

Aber nicht nur unser junger erfolgreicher Skifahrer bringt ein Reiseandenken mit nach Hause. Dank der genauen Vorbereitungen unserer Fahrtenleiterin nehmen wir am ersten Abend in unserem Hotel am Sportlerball des Ortes teil. Da wird nicht nur das Tanzbein geschwungen, da winkt bei der Tombola mit vielen Preisen - wie ein neuer Duschkopf, ein Fußball oder Tischschmuckkugeln - das Glück. Nur Josie hat Pech. Die Hotelkatze missdeutet die Konservierungsmaßnahme für den gewonnenen gut eingepackten Speck auf dem kalten Balkon.

Nicht zerstörbar sind dagegen die 3 Medaillen, die sich am nächsten Abend José, Liesel und Sybille beim Eisstockschießen erkämpfen. Bei der Fackelwanderung zu den Krimmler Wasserfällen ist der Gewinn das gemeinsame Erlebnis. Belächelt jetzt bitte nicht meine Schwärmerei, aber das 19:00 Uhr Geläut, der klare Sternenhimmel mit den verschiedenen Sternbildern, der glitzernde Schnee und der angestrahlte Wasserfall ...!

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Musik mit jungen Schuhplattlertänzern und Glühweintrinken im Schnee machen den Rückweg beschwingt. Auch das ist eines der vielen Unternehmen die unsere Heidrun vorgeschlagen hat.

Jedoch bietet sie nicht nur gemeinsame Aktivitäten für abends nach dem Essen an. Denn nicht alle sind wie Stefan, Toni L. und Dieter unermüdliche Dauerskifahrer. Daher denkt unsere Fahrtenleiterin auch an diejenigen, die einen Tag mal nicht auf die zwo Bretterl steigen können oder wollen. Nie ist jemand allein. Immer findet sich eine Gruppe, die sich gemeinsam auf den Weg macht, sei es mit Sigrid und Paul zum Schneewandern oder zu einer Hirschfütterung im Habachtal, die von Rangern begleitet wird. Zuerst geht es in einem vom Traktor gezogenen Planwagen immer höher hinauf. Dann heißt es selber gehen. Der Weg wird immer enger und steiler. Unterwegs erzählt uns einer der Forstleute etwas über die von ihnen ausgesetzten Geier, von Adlern, Gämsen, Rehwild und Hirschen. Am Ziel beobachten wir ungefähr 80 Tiere. Sie werden gezählt und registriert. Für uns ist es schon sehr beeindruckend zu erleben, wie kapitale Rothirsche ihre Tiere und Kälber vor sich her treibend zu mehreren Rudeln von allen Seiten aus den Wäldern zum Futterplatz kommen. Obwohl wir uns hinter einer dicken Glasscheibe befinden, müssen wir uns vollkommen ruhig verhalten. Schon ein Schwarm Kolkraben oder das Niederlegen des Fernglases auf eine Bank schreckt die Tiere auf. Einige springen ab, kommen aber nach geraumer Zeit zurück.

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Eine andere geführte Wanderung zu einer größeren Berghütte mit Restaurant macht den zweiten Toni steinreich. Für seinen Erfolg beim Quiz erhält Toni O. einen Stein, eine Druse, einen Stein der Weisen.

Die unterschiedlichsten Steine - vor allen die Smaragde - bewundern viele von uns am letzten Tag im hochinteressanten Mineralien- und Völkerkundemuseum des Ortes. Einige unserer Museumsbesucherinnen nehmen zum Leidwesen ihrer Männer kleine Schmuckstücke als Andenken mit nach Hause.

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Liebe Leser, all diese positiven Wander- und Skierlebnisse sind ein Grund zum Feiern. Das kann man mit Akkordeonmusik von José oder am besten, wenn da großzügige bescheidene Sponsoren im Stillen auftreten.

Danke!

Ihr seht, wir hatten alles, für jeden das, was er brauchte und mochte, für den Wanderer, für den Skifahrer und den Dauerskifahrer, in kleiner oder großer Gemeinschaft. Alle waren begeistert. Eine Wiederholung der Skireise im nächsten Jahr ist eine vom Vorstand beschlossene Sache. Prima! Denjenigen, die nicht dabei waren, rate ich: Lasst euch das nicht entgehen, kommt und macht mit!

Mit kameradschaftlichen Gruß und Ski Heil

Eure Beatrice (M.- v. D.)

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